Broker-MatrixStand: Oktober 2026

Wo kann ich in Deutschland echte Optionen handeln?

Die meisten Neobroker verkaufen Optionsscheine und Knock-outs – Wertpapiere einer Bank, keine Börsenoptionen. Wer Calls und Puts an der Eurex oder an US-Börsen kaufen oder als Stillhalter verkaufen will, braucht einen Broker mit Terminmarktzugang. Die Matrix zeigt, wer ihn bietet, was ein Kontrakt kostet und ob die Steuer automatisch abgeführt wird.

Broker mit echten Optionen
9 / 17
nur Optionsscheine / Knock-outs
7 / 17
echte Optionen und steuereinfach
2 / 17

Die Matrix

Jeder Wert stammt aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis oder der Produktseite des Brokers selbst; die Quelle steht unter jedem Namen. Ein „—“ heißt: nicht verifiziert – nicht „nein“. Filter lassen sich kombinieren.

17 von 17 Brokern

  • selbst erklären
    Eurex
    Ja
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    —
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    2,00 € je Kontrakt
    Gebühr US
    3,50 USD je Kontrakt
    Mindesteinlage
    2.000 € oder 2.000 USD (erste Einzahlung)
    Stillhalter
    —
    Aufsicht
    Central Bank of Ireland (kontoführend: IBKR Ireland)

    Stillhalter-Strategien möglich; Freischaltung im Kundenportal je nach Vermögen und Erfahrung

    Quelle (+4)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Ja
    US-Optionen
    —
    Micro-DAX
    —
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    Aktienoptionen 1,50 € je Kontrakt, Index-/ETF-Optionen 4,50 € je Kontrakt; mind. 9,90 € je Ausführung
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    ungedeckt mögl.
    Aufsicht
    EZB und BaFin

    Separates Options-&-Futures-Konto; ungedeckte Optionen nach Freischaltung der Risikostufen 2/3 und eines Handelsrahmens

    Quelle (+1)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Ja
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    Ja
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    12,25 € je Auftrag + 0,50 % der Optionsprämie, mind. 19,50 € je Auftrag, zzgl. Börsengebühren (kein Preis je Kontrakt)
    Gebühr US
    2,50 € + 1,00 USD je Kontrakt, keine Mindestgebühr, zzgl. Börsen- und SEC-Gebühren
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    ungedeckt mögl.
    Aufsicht
    EZB, ACPR/AMF (FR), BaFin für die deutsche Niederlassung

    Margin-Konto mit individuellem Marginlimit nötig; an der Eurex ungedeckte Short-Optionen möglich, in den USA ausdrücklich Covered Calls

    Quelle (+2)geprüft 2026-10-09
  • selbst erklären
    Eurex
    Ja
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    —
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    1,00 € je Kontrakt; Ausübung/Zuteilung 1,00 € je Kontrakt; 5,00 € Verbindungsgebühr pro Monat und Terminbörse
    Gebühr US
    1,00 USD je Kontrakt zzgl. Börsengebühr; 5,00 € Verbindungsgebühr pro Monat und Terminbörse
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    —
    Aufsicht
    BaFin und Bundesbank (flatexDEGIRO Bank SE); Niederlassung zusätzlich AFM/DNB

    Optionen nur mit Profil „Active“ oder „Trader“ (zwei Angemessenheitstests)

    Quelle (+3)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Nein
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Ja
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    BaFin

    Laut FAQ „generell nicht möglich“: Optionen, Futures und CFDs

    Quelle (+2)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Nein
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Ja
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    BaFin

    Optionen und Futures werden laut FAQ „momentan nicht“ angeboten

    Quelle (+2)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Nein
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Ja
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    BaFin und Deutsche Bundesbank

    Hebel nur über Optionsscheine, Zertifikate, Knock-outs und CFDs

    Quelle (+3)geprüft 2026-10-09
  • Eurex
    —
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    —
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    Tarif Smart: 0,65 USD je Kontrakt; Tarif All-inclusive: 3 USD je Kontrakt + 10 USD je Order
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    CySEC (Zypern), Lizenz 275/15

    Laut FAQ (2023) nur Kauf von Optionen und Verkauf zuvor gekaufter Optionen

    Quelle (+1)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Nein
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Ja
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    BaFin
    Quelle (+2)geprüft 2026-10-09
  • Eurex
    Ja
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    Ja
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    Aktienoptionen 1,10 € (Fixed, inkl. Fremdgebühren), DAX-Optionen 1,70 €, Micro-DAX 0,40 €; Tiered ab 0,90 € zzgl. Börsengebühren
    Gebühr US
    0,65 USD je Kontrakt (Tiered, Prämie ab 0,10 USD), mind. 1 USD je Order, zzgl. Börsen-, Clearing- und Regulierungsgebühren
    Mindesteinlage
    0 USD
    Stillhalter
    ungedeckt mögl.
    Aufsicht
    Central Bank of Ireland

    Nach Options-Berechtigungsstufen: Stufe 3 Short Puts, Stufe 4 alle Strategien inkl. ungedeckter Calls; im Cash-Konto nur gedeckt

    Quelle (+3)geprüft 2026-10-09
  • selbst erklären
    Eurex
    Ja
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    —
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    2,00 € je Kontrakt (Aktien- und Indexoptionen), kein Mindestentgelt, Fremdgebühren können hinzukommen
    Gebühr US
    3,50 USD je Kontrakt, kein Mindestentgelt
    Mindesteinlage
    keine (empfohlen: 3.000 €; Margin-Depot ab 2.000 € Depotwert)
    Stillhalter
    ungedeckt mögl.
    Aufsicht
    Central Bank of Ireland (kontoführend); LYNX selbst: AFM und BaFin

    Ungedeckte Optionen nur im Margin-Depot (ab 21 Jahren, Depotwert ab 2.000 €); im Bar-Depot nur gedeckt

    Quelle (+4)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Nein
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Ja
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    EZB, BaFin und Deutsche Bundesbank

    Optionen und Futures nur für Deutsche Bank Wealth Management (liquides Vermögen ab 2 Mio. €), nicht im maxblue-Depot

    Quelle (+1)geprüft 2026-10-09
  • selbst erklären
    Eurex
    Ja
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    —
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    0,75 € je Kontrakt, kein Mindestentgelt (internationale Richtpreise)
    Gebühr US
    2,00 USD je Kontrakt (Classic), 1,00 USD (Platinum), 0,75 USD (VIP)
    Mindesteinlage
    keine (Stillhalter ab 5.000 USD Kontowert)
    Stillhalter
    ungedeckt mögl.
    Aufsicht
    Finanstilsynet (Dänemark)

    Schreiben von Optionen erst im Profil „Advanced“ (ab 5.000 USD Kontowert, schriftliche Risikobestätigung)

    Quelle (+4)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Nein
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Ja
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    keine (Referenzkonto-Verifizierung mit 1 €)
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    BaFin und Deutsche Bundesbank
    Quelle (+2)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Nein
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Ja
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    nein
    Aufsicht
    BaFin und Bundesbank (Smartbroker AG); Baader Bank: BaFin
    Quelle (+3)geprüft 2026-10-09
  • Eurex
    Nein
    US-Optionen
    Ja
    Micro-DAX
    Nein
    Nur Scheine/KO
    Nein
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    1 USD je Kontrakt bei Eröffnung (max. 10 USD je Leg), 0 USD beim Schließen, zzgl. Börsen- und Clearinggebühren
    Mindesteinlage
    keine (Margin ab 2.000 USD Kontowert)
    Stillhalter
    ungedeckt mögl.
    Aufsicht
    SEC-registriert, Mitglied FINRA, SIPC, NFA (keine EU-Aufsicht)

    Ungedeckte Puts und Calls im Margin-Konto je nach Handelsstufe; im Cash-Konto nur Cash-Secured Puts

    Quelle (+4)geprüft 2026-10-09
  • steuereinfach
    Eurex
    —
    US-Optionen
    —
    Micro-DAX
    —
    Nur Scheine/KO
    —
    Gebühr Eurex
    —
    Gebühr US
    —
    Mindesteinlage
    —
    Stillhalter
    —
    Aufsicht
    BaFin
    Quelle (+3)geprüft 2026-10-09

Optionsschein oder echte Option – was ist der Unterschied?

Beide verbriefen eine Wette auf steigende oder fallende Kurse mit Hebel, und beide heißen umgangssprachlich oft „Optionen“. Rechtlich und praktisch sind sie aber verschiedene Produkte. Ausführlich vergleicht sie unser Artikel Optionen vs. Optionsscheine.

Optionsschein / Knock-out

  • Ein Wertpapier, das eine Bank (Emittent) ausgibt. Sie tragen deren Ausfallrisiko.
  • Der Emittent stellt als Market Maker meist selbst die Kurse – Spread und implizite Volatilität legt er fest.
  • Sie können nur kaufen. Optionsscheine selbst zu schreiben und Prämien zu kassieren ist nicht möglich.
  • Handel über Neobroker und Direktbanken, oft ab 1 € oder kostenlos.

Börsengehandelte Option (Eurex, Cboe …)

  • Ein standardisierter Kontrakt an einer Terminbörse; die Clearingstelle (Eurex Clearing, OCC) steht zwischen Käufer und Verkäufer.
  • Kurse entstehen im Orderbuch aus Angebot und Nachfrage vieler Marktteilnehmer.
  • Sie können kaufen und verkaufen – also auch als Stillhalter Prämien einnehmen (Covered Call, Cash-Secured Put, Spreads).
  • In den USA bezieht sich eine Standard-Aktienoption auf 100 Aktien; bei der Eurex hängt die Kontraktgröße vom Produkt ab.

Faustregel: Wer nur gelegentlich mit kleinem Einsatz auf eine Richtung setzen will, kommt mit Optionsscheinen aus. Wer Strategien mit mehreren Beinen handeln oder Prämien verkaufen will, braucht echte Optionen – und damit einen Broker aus der oberen Hälfte der Matrix.

Was Sie für die Wheel-Strategie in Deutschland brauchen

Die Wheel-Strategie verkauft zuerst einen Cash-Secured Put und nach einer Zuteilung Covered Calls auf die erhaltenen Aktien. Beides sind Stillhaltergeschäfte. Mit Optionsscheinen lässt sich das Wheel deshalb nicht umsetzen.

  • Zugang zu börsengehandelten Optionen – Eurex für deutsche und europäische Aktien, US-Börsen für die großen US-Werte und ETFs.
  • Freischaltung für Stillhaltergeschäfte. Vor dem ersten Optionsgeschäft muss der Broker Ihre Kenntnisse und Erfahrungen abfragen (§ 63 Abs. 10 WpHG). Viele Banken schalten Short-Optionen in Stufen frei; ungedeckte Positionen erfordern meist ein Margin- oder Termingeschäftskonto.
  • Genug Kapital für die Zuteilung. Ein Cash-Secured Put muss den vollen Kaufpreis decken: Bei einer US-Aktienoption über 100 Aktien und einem Strike von 50 $ sind das 5.000 $ je Kontrakt.
  • Niedrige Kosten je Kontrakt und bei Ausübung. Das Wheel erzeugt viele kleine Transaktionen und regelmäßig Zuteilungen. Prüfen Sie im Preisverzeichnis auch die Entgelte für Ausübung und Zuteilung – manche Banken berechnen sie gesondert.

Steuern: deutscher Broker oder Auslandsbroker?

Gewinne aus Optionen und vereinnahmte Stillhalterprämien sind Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG). Sie unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 % (§ 32d Abs. 1 EStG) plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Zahlen Sie beim Glattstellen eine Prämie zurück, mindert sie die Einnahmen.

  • Deutsche Bank oder deutsche Niederlassung („steuereinfach“): Der Broker behält die Steuer ein, verrechnet Verluste in seinen Verlusttöpfen, berücksichtigt Ihren Freistellungsauftrag (Sparer-Pauschbetrag 1.000 €, § 20 Abs. 9 EStG) und stellt eine Jahressteuerbescheinigung aus.
  • Auslandsbroker ohne Steuerabzug: Nichts wird einbehalten. Kapitalerträge, die nicht der Kapitalertragsteuer unterlegen haben, müssen Sie in der Steuererklärung angeben (§ 32d Abs. 3 EStG) – in der Praxis in der Anlage KAP, mit eigener Aufstellung in Euro.
  • Aktienverluste dürfen nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden (§ 20 Abs. 6 EStG). Wer beim Wheel Aktien angedient bekommt und mit Verlust verkauft, braucht deshalb einen sauberen Überblick, egal bei welchem Broker.
  • Termingeschäfte: Die frühere Begrenzung der Verlustverrechnung aus Termingeschäften auf 20.000 € pro Jahr steht nicht mehr in § 20 Abs. 6 EStG.

Häufige Fragen

Kann ich bei Trade Republic echte Optionen handeln?

Nach dem eigenen Hilfe-Center von Trade Republic besteht das Derivateangebot insbesondere aus Optionsscheinen, Knock-out-Produkten und Faktor-Zertifikaten. Börsengehandelte Eurex- oder US-Optionen werden auf den Seiten von Trade Republic nicht genannt. Eine ausdrückliche Aussage, dass sie nicht angeboten werden, haben wir dort aber nicht gefunden; in der Matrix steht deshalb „—“.

Welche Broker bieten in Deutschland Eurex-Optionen an?

Laut ihren eigenen Preisverzeichnissen (Stand Oktober 2026): Interactive Brokers, die über IBKR Ireland angebundenen CapTrader und LYNX, DEGIRO und Saxo sowie die deutschen Banken comdirect und Consorsbank. Nur comdirect und Consorsbank führen dabei die Abgeltungsteuer automatisch ab. Mit dem Filter „Eurex-Optionen“ sehen Sie die Liste mit allen Gebühren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Optionsschein und einer Option?

Ein Optionsschein ist ein Wertpapier, das eine Bank ausgibt; Sie tragen ihr Ausfallrisiko und können nur kaufen. Eine börsengehandelte Option ist ein standardisierter Kontrakt an einer Terminbörse wie der Eurex. Sie können sie kaufen oder als Stillhalter verkaufen, und die Clearingstelle steht zwischen den Parteien.

Welchen Broker brauche ich für die Wheel-Strategie?

Einen Broker mit börsengehandelten Optionen, der Stillhaltergeschäfte erlaubt, mindestens Cash-Secured Puts und Covered Calls. Neobroker mit reinem Optionsschein-Angebot scheiden aus, weil man Optionsscheine nicht selbst schreiben kann. Achten Sie außerdem auf die Kosten je Kontrakt und die Entgelte bei Ausübung und Zuteilung.

Muss ich Optionsgewinne bei einem ausländischen Broker selbst versteuern?

Ja, wenn der Broker keine deutsche Abgeltungsteuer einbehält. Kapitalerträge, die nicht dem Steuerabzug unterlegen haben, sind nach § 32d Abs. 3 EStG in der Steuererklärung anzugeben, in der Regel in der Anlage KAP. Der Steuersatz ist derselbe: 25 % plus Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Was sind Micro-DAX-Optionen?

Micro-Optionen auf den DAX (Produkt-ID ODXS) sind seit Dezember 2022 an der Eurex handelbar. Ein Indexpunkt ist 1 € wert statt 5 € bei der Standard-DAX-Option (ODAX). Die Ausstattung ist sonst identisch, die Positionen sind also fünfmal kleiner.

Wie aktuell sind die Angaben?

Alle Werte wurden im Oktober 2026 an den Preis- und Leistungsverzeichnissen und Produktseiten der Broker geprüft; das Prüfdatum steht bei jedem Broker. Broker ändern ihre Preise regelmäßig. Maßgeblich ist immer das aktuelle Preisverzeichnis des Anbieters.

Quellen je Broker

Die Links führen auf die Dokumente der Broker selbst, gegen die wir jeden Wert geprüft haben. Wie wir Broker grundsätzlich bewerten, steht in unserer Methodik.

LYNX

geprüft 2026-10-09

Interactive Brokers Ireland Limited (IE); LYNX B.V. Germany Branch ist vermittelnder Broker

DEGIRO

geprüft 2026-10-09

flatexDEGIRO Bank Dutch Branch, niederländische Niederlassung der flatexDEGIRO Bank SE

Freedom24

geprüft 2026-10-09

Freedom Finance Europe Ltd, Limassol (CY)

finanzen.net ZERO

geprüft 2026-10-09

Depot bei Baader Bank AG, Unterschleißheim (DE); Vermittler unter Haftungsdach der DonauCapital Wertpapier GmbH

Smartbroker+

geprüft 2026-10-09

Smartbroker AG, Berlin (Vermittler); Depot bei Baader Bank AG, Unterschleißheim (DE)

Offene Punkte

Diese Angaben konnten wir aus den eigenen Unterlagen der Broker nicht eindeutig belegen. In der Matrix stehen sie deshalb als „—“, bis sie geklärt sind.

  • Interactive Brokers:Ob deutsche Abgeltungsteuer einbehalten wird, steht auf keiner IBKR-Seite ausdrücklich. CapTrader und LYNX, deren Konten bei IBKR Ireland liegen, schreiben, dass dort kein Steuerabzug erfolgt.
  • Interactive Brokers:Für US-Optionen zeigt die irische Seite nur den Tiered-Tarif.
  • CapTrader:Ob ungedeckte Short-Optionen erlaubt sind oder nur gedeckte, steht auf den CapTrader-Seiten nicht.
  • CapTrader:Micro-DAX-Optionen und deren Preis werden nicht genannt.
  • CapTrader:Ob die Kontraktpreise Börsen- und Clearinggebühren enthalten und ob es ein Mindestentgelt je Order gibt, ist nicht angegeben.
  • LYNX:Das Preisverzeichnis führt Mini- und Micro-DAX-Futures, aber keine eigene Zeile für Micro-DAX-Optionen.
  • tastytrade:Kein ausdrücklicher Satz zum deutschen Steuerabzug. Eine deutsche Niederlassung haben wir nicht gefunden; ohne sie behält ein Broker nach § 43 EStG keine Kapitalertragsteuer ein.
  • tastytrade:Eurex wird in der Produktliste nicht namentlich ausgeschlossen; angeboten werden nur US-gelistete Optionen und CME-Futures(-Optionen).
  • Saxo:Saxo hat keine deutsche Website; die Preise sind laut Saxo Richtwerte und können je nach Wohnsitzland abweichen.
  • Saxo:Eurex-Zugang ist über Optionen auf den EURO STOXX 50 belegt; DAX- und Micro-DAX-Optionen werden nicht genannt.
  • Saxo:Ob Neukunden mit Wohnsitz in Deutschland aktuell angenommen werden, wurde nicht über den ersten Schritt der Kontoeröffnung hinaus geprüft.
  • comdirect:US-Optionen werden auf den comdirect-Seiten nicht genannt, aber auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen.
  • comdirect:Micro-DAX-Optionen sind nicht ausdrücklich gelistet (nur Mini- und Micro-DAX-Futures).
  • comdirect:Keine Mindesteinlage für das Options-&-Futures-Konto genannt.
  • Consorsbank:Mindestentgelt Eurex widersprüchlich: Produktseite nennt 7,25 € Mindestprovision, das ab 01.10.2026 gültige Preisverzeichnis 19,50 €. In der Matrix steht der Wert aus dem Preisverzeichnis.
  • Consorsbank:Ob US-Optionen ungedeckt geschrieben werden dürfen, ist nicht ausdrücklich geregelt; genannt sind Covered Calls.
  • Consorsbank:Keine Mindesteinlage genannt; maßgeblich ist das individuelle Marginlimit.
  • DEGIRO:Ob ungedeckte Short-Optionen erlaubt sind, steht auf keiner DEGIRO-Seite ausdrücklich (Profile Active/Trader enthalten Margin und Leerverkauf).
  • DEGIRO:Micro-DAX-Optionen werden nicht erwähnt.
  • DEGIRO:Keine Mindesteinlage auf degiro.de genannt.
  • Freedom24:Das Gebührenverzeichnis nennt 1,5 USD/EUR je Kontrakt für Optionen außerhalb der USA, aber keine Börse; Eurex-Zugang ist nicht bestätigt.
  • Freedom24:Ob deutsche Abgeltungsteuer einbehalten wird, steht auf freedom24.com nicht; der Broker bietet einen Steuerreport an.
  • Freedom24:Die FAQ zum Schreiben von Optionen stammt von 2023; ob Covered Calls inzwischen möglich sind, ist offen.
  • Trade Republic:Das Hilfe-Center nennt als Derivate „insbesondere“ Optionsscheine, Knock-outs und Faktor-Zertifikate. Börsenoptionen werden nirgends genannt, aber auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen. Deshalb stehen Eurex, US und „nur Scheine/KO“ auf „—“.
  • Trade Republic:Das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis ist nur in der App abrufbar; die neueste öffentliche Fassung ist von 04/2023.
  • Trade Republic:Keine ausdrückliche Mindesteinlage genannt (Werbeaussage „mit nur 1 €“).
  • Scalable Capital:Kein ausdrücklicher Satz „keine Optionen“; „nein“ beruht auf der abschließenden Liste der Instrumente und Handelsplätze (EIX, gettex, Xetra).
  • finanzen.net ZERO:Keine Mindesteinlage genannt; belegt ist nur, dass es kein Mindestordervolumen gibt.
  • Smartbroker+:Kein ausdrücklicher Ausschluss von Börsenoptionen; „nein“ beruht auf dem Preisverzeichnis ohne Terminbörse und ohne Kontraktpreis.
  • Smartbroker+:Keine Mindesteinlage genannt.
  • flatex:Kein ausdrücklicher Satz „keine Eurex-Optionen“; „nein“ beruht auf dem Preisverzeichnis und der Handelsplatzliste ohne Terminbörse. Auf flatex.de liegt noch eine Eurex-Preisliste von 2017.
  • flatex:Keine Mindesteinlage genannt.
  • ING:Kein ausdrücklicher Ausschluss von Börsenoptionen; die Produktliste (an deutschen Börsen notierte Wertpapiere plus Aktien USA/Kanada) enthält keine.
  • ING:Steuerabzug und Aufsicht wurden nicht wörtlich von einer ING-Seite zitiert, sondern aus dem Status als deutsche Bank und der Jahressteuerbescheinigung im Preisverzeichnis abgeleitet.
  • ING:Keine Mindesteinlage genannt.
  • DKB:Keine Mindesteinlage genannt.
  • DKB:Die Aufsicht wurde nicht von einer DKB-Seite zitiert.
  • maxblue:Kein wörtlicher Satz zum Steuerabzug; „steuereinfach“ folgt aus dem Status als deutsche Bank und dem Freistellungsauftrag.
  • maxblue:Keine Mindesteinlage für das maxblue-Depot genannt.

Keine Anlageberatung. Optionen und Hebelprodukte können zum Totalverlust führen, ungedeckte Stillhaltergeschäfte auch zu Verlusten über den Einsatz hinaus. Die Links in dieser Matrix sind keine Affiliate-Links; sie führen auf die Preisverzeichnisse und Produktseiten der Broker.

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