Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den Optionshandel.
Q1.Wie viel Kapital benötige ich für den Optionshandel?
Die Mindesteinlage variiert je nach Broker (0 € bis 2.000 €). Für eine sinnvolle Diversifikation sollten Sie jedoch mindestens 5.000-10.000 € einplanen. Bedenken Sie, dass ein Optionskontrakt typischerweise 100 Aktien umfasst.
Q2.Sind Optionen für Anfänger geeignet?
Optionen sind komplexe Finanzinstrumente mit erheblichen Risiken. Anfänger sollten sich zunächst gründlich informieren, mit einem Demokonto üben und mit einfachen Strategien (z.B. Covered Calls) beginnen. Bildung ist essentiell.
Q3.Was ist der Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Optionen?
Europäische Optionen können nur am Verfallsdatum ausgeübt werden. Amerikanische Optionen können jederzeit bis zum Verfall ausgeübt werden. Die meisten Aktienoptionen sind amerikanisch, Indexoptionen oft europäisch.
Q4.Muss ich Optionen bis zum Verfall halten?
Nein. Sie können Optionspositionen jederzeit vor dem Verfall durch ein Gegengeschäft schließen. Die meisten Trader schließen Positionen vorzeitig, um Gewinne zu realisieren oder Verluste zu begrenzen.
Q5.Wie wird die Optionsprämie berechnet?
Die Optionsprämie setzt sich zusammen aus: Innerer Wert (Differenz zwischen Aktienkurs und Strike) + Zeitwert (beeinflusst durch Restlaufzeit, Volatilität, Zinsen und Dividenden). Das Black-Scholes-Modell ist das bekannteste Bewertungsmodell.
Q6.Was passiert, wenn ich keine Aktien habe und eine Option ausgeübt wird?
Wenn Sie eine ungedeckte (naked) Option verkauft haben und diese ausgeübt wird, müssen Sie die Aktien zum Marktpreis kaufen (bei Calls) oder verkaufen (bei Puts). Dies kann zu erheblichen Verlusten führen. Daher sind Margin-Anforderungen bei ungedeckten Optionen hoch.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen gerne weiter. Häufig gestellte Fragen werden wir zu dieser Seite hinzufügen.
Kontakt aufnehmen