Was sind Optionen?
Optionen sind standardisierte Finanzkontrakte, die an Terminbörsen gehandelt werden – zum Beispiel an der Chicago Board Options Exchange oder an der Eurex.
Eine Option gibt dir das Recht, einen Basiswert (z. B. eine Aktie wie Apple Inc. oder Tesla, Inc.) zu einem festgelegten Preis bis zu einem bestimmten Datum zu kaufen oder zu verkaufen.
Call
Recht zu kaufen
Put
Recht zu verkaufen
Wichtig:
- Optionen sind standardisiert. Laufzeit, Kontraktgröße und Struktur sind klar festgelegt.
- Der Preis entsteht direkt am Markt – durch Angebot und Nachfrage.
Weiterführend:
Optionen erklärt, als wärst du 5 Jahre alt →Was sind Optionsscheine?
Optionsscheine sind strukturierte Produkte, die von Banken herausgegeben werden. Das bedeutet: Du kaufst kein börsengehandeltes Optionsrecht, sondern ein Produkt eines Emittenten.
Typische Anbieter:
- Deutsche Bank
- BNP Paribas
- Und weitere Großbanken
Optionsscheine werden häufig über Handelsplätze wie Tradegate Exchange angeboten. Sie funktionieren ähnlich wie Optionen – aber die Struktur ist anders.
Der Kernunterschied einfach erklärt
Der Unterschied liegt in der Konstruktion:
| Merkmal | Optionen | Optionsscheine |
|---|---|---|
| Handel | Börsengehandelt | Von Banken emittiert |
| Struktur | Standardisiert | Individuell konstruiert |
| Preisbildung | Angebot & Nachfrage | Preisstellung durch Emittenten |
| Handelsplatz | Terminbörse (CBOE, Eurex) | Tradegate u. ä. |
| Gegenpartei | Anderer Marktteilnehmer | Emittierende Bank |
Optionen
Standardisierte Börsenkontrakte
Optionsscheine
Bankprodukte mit Optionscharakter
Wie funktioniert die Preisbildung?
Optionen
Bei Optionen bestimmt der Markt den Preis. Viele Marktteilnehmer handeln miteinander – der Preis entsteht durch echte Angebot- und Nachfragedynamik.
Optionsscheine
Bei Optionsscheinen stellt die Bank die Kurse. Du handelst nicht gegen andere Marktteilnehmer, sondern gegen den Emittenten.
Beide Produkte reagieren auf:
Die Mechanik ähnelt sich – die Struktur dahinter ist unterschiedlich.
Welche Produkte kann man noch nutzen?
Neben Optionen und Optionsscheinen gibt es auch CFDs (Contracts for Difference). CFDs ermöglichen es ebenfalls, auf Kursbewegungen zu setzen – ohne den Basiswert direkt zu besitzen.
Jedes Instrument hat seine eigene Struktur und Handelsmechanik. Wichtig ist, zu verstehen, wie das jeweilige Produkt aufgebaut ist.
Optionen oder Optionsscheine – was ist sinnvoll?
Es gibt nicht „das eine richtige Produkt". Entscheidend ist:
- Verstehst du die Struktur?
- Weißt du, wie der Preis entsteht?
- Passt das Instrument zu deiner Strategie?
Man kann beides ausprobieren – wichtig ist nur, es mit System und Verständnis zu tun.
Ein sinnvoller Start: Demo-Account
- ▸Preisbewegungen beobachten
- ▸Hebelwirkung verstehen
- ▸Strategien testen
- ▸Verschiedene Produkte vergleichen
Praxis + Wissen = bessere Entscheidungen.
Bereit, mit Options Trading zu starten?
Eröffnen Sie jetzt Ihr kostenloses Konto bei Libertex und profitieren Sie von:
Nur 100€ Mindesteinlage – CySEC reguliert – 3 Millionen Nutzer weltweit
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist der Hauptunterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen?
Wo werden Optionen gehandelt?
Wer gibt Optionsscheine aus?
Wie entsteht der Preis bei Optionen und Optionsscheinen?
Sind Optionen oder Optionsscheine besser für Einsteiger?
Fazit: Unterschied Optionen und Optionsscheine
Viele verwechseln diese beiden Begriffe. Doch der Unterschied ist strukturell klar:
- Optionen sind standardisierte Börsenkontrakte.
- Optionsscheine sind von Banken konstruierte Produkte.
Beide reagieren auf Kursbewegungen – aber sie sind nicht identisch. Wer Trading ernsthaft betreibt, sollte die Unterschiede kennen. Denn Verständnis ist die Grundlage jeder Strategie.
Starten Sie Ihre Options Trading Reise mit Libertex
Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie Zugang zu über 350 Handelsinstrumenten, Zero-Spread Trading und professionellen Tools!
Jetzt bei Libertex registrieren