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Optionen vs. Optionsscheine – der einfache Unterschied, klar erklärt

BeInOptions Team7 Min. Lesezeit

Wer sich mit Börse beschäftigt, stößt früher oder später auf zwei Begriffe: Optionen und Optionsscheine. Sie klingen ähnlich – sind aber strukturell verschieden. Hier erklären wir dir den Unterschied klar, einfach und ohne komplizierte Fachsprache.

In diesem Artikel

  1. 1.Was sind Optionen?
  2. 2.Was sind Optionsscheine?
  3. 3.Der Kernunterschied einfach erklärt
  4. 4.Wie funktioniert die Preisbildung?
  5. 5.Welche Produkte kann man noch nutzen?
  6. 6.Optionen oder Optionsscheine – was ist sinnvoll?
  7. 7.Häufige Fragen (FAQ)
  8. 8.Fazit

Was sind Optionen?

Optionen sind standardisierte Finanzkontrakte, die an Terminbörsen gehandelt werden – zum Beispiel an der Chicago Board Options Exchange oder an der Eurex.

Eine Option gibt dir das Recht, einen Basiswert (z. B. eine Aktie wie Apple Inc. oder Tesla, Inc.) zu einem festgelegten Preis bis zu einem bestimmten Datum zu kaufen oder zu verkaufen.

Call

Recht zu kaufen

Put

Recht zu verkaufen

Wichtig:

  • Optionen sind standardisiert. Laufzeit, Kontraktgröße und Struktur sind klar festgelegt.
  • Der Preis entsteht direkt am Markt – durch Angebot und Nachfrage.

Was sind Optionsscheine?

Optionsscheine sind strukturierte Produkte, die von Banken herausgegeben werden. Das bedeutet: Du kaufst kein börsengehandeltes Optionsrecht, sondern ein Produkt eines Emittenten.

Typische Anbieter:

  • Deutsche Bank
  • BNP Paribas
  • Und weitere Großbanken

Optionsscheine werden häufig über Handelsplätze wie Tradegate Exchange angeboten. Sie funktionieren ähnlich wie Optionen – aber die Struktur ist anders.

Der Kernunterschied einfach erklärt

Der Unterschied liegt in der Konstruktion:

MerkmalOptionenOptionsscheine
HandelBörsengehandeltVon Banken emittiert
StrukturStandardisiertIndividuell konstruiert
PreisbildungAngebot & NachfragePreisstellung durch Emittenten
HandelsplatzTerminbörse (CBOE, Eurex)Tradegate u. ä.
GegenparteiAnderer MarktteilnehmerEmittierende Bank

Optionen

Standardisierte Börsenkontrakte

Optionsscheine

Bankprodukte mit Optionscharakter

Wie funktioniert die Preisbildung?

Optionen

Bei Optionen bestimmt der Markt den Preis. Viele Marktteilnehmer handeln miteinander – der Preis entsteht durch echte Angebot- und Nachfragedynamik.

Optionsscheine

Bei Optionsscheinen stellt die Bank die Kurse. Du handelst nicht gegen andere Marktteilnehmer, sondern gegen den Emittenten.

Beide Produkte reagieren auf:

Bewegung des Basiswerts
Laufzeit
Volatilität

Die Mechanik ähnelt sich – die Struktur dahinter ist unterschiedlich.

Welche Produkte kann man noch nutzen?

Neben Optionen und Optionsscheinen gibt es auch CFDs (Contracts for Difference). CFDs ermöglichen es ebenfalls, auf Kursbewegungen zu setzen – ohne den Basiswert direkt zu besitzen.

Jedes Instrument hat seine eigene Struktur und Handelsmechanik. Wichtig ist, zu verstehen, wie das jeweilige Produkt aufgebaut ist.

Optionen oder Optionsscheine – was ist sinnvoll?

Es gibt nicht „das eine richtige Produkt". Entscheidend ist:

  • Verstehst du die Struktur?
  • Weißt du, wie der Preis entsteht?
  • Passt das Instrument zu deiner Strategie?

Man kann beides ausprobieren – wichtig ist nur, es mit System und Verständnis zu tun.

Ein sinnvoller Start: Demo-Account

  • Preisbewegungen beobachten
  • Hebelwirkung verstehen
  • Strategien testen
  • Verschiedene Produkte vergleichen

Praxis + Wissen = bessere Entscheidungen.

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Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der Hauptunterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen?
Optionen sind standardisierte Finanzkontrakte, die direkt an Terminbörsen wie der CBOE oder der Eurex gehandelt werden. Optionsscheine hingegen sind von Banken emittierte Produkte – der Preis wird vom Emittenten gestellt, nicht durch Angebot und Nachfrage am Markt.
Wo werden Optionen gehandelt?
Optionen werden an regulierten Terminbörsen gehandelt, zum Beispiel an der Chicago Board Options Exchange (CBOE) in den USA oder an der Eurex in Europa. Der Handel ist standardisiert und transparent.
Wer gibt Optionsscheine aus?
Optionsscheine werden von Banken und Finanzinstituten emittiert – typische Anbieter sind zum Beispiel Deutsche Bank oder BNP Paribas. Sie werden häufig über Handelsplätze wie Tradegate Exchange angeboten.
Wie entsteht der Preis bei Optionen und Optionsscheinen?
Bei Optionen entsteht der Preis durch Angebot und Nachfrage am Markt – viele Marktteilnehmer handeln miteinander. Bei Optionsscheinen stellt die ausgebende Bank die Kurse. Beide reagieren auf Bewegungen des Basiswerts, Laufzeit und Volatilität.
Sind Optionen oder Optionsscheine besser für Einsteiger?
Keines der beiden Instrumente ist automatisch "besser" – entscheidend ist das Verständnis der Struktur. Wichtig ist: Verstehst du, wie der Preis entsteht? Passt das Instrument zu deiner Strategie? Ein Demo-Account hilft dabei, beide Produkte ohne Risiko kennenzulernen.

Fazit: Unterschied Optionen und Optionsscheine

Viele verwechseln diese beiden Begriffe. Doch der Unterschied ist strukturell klar:

  • Optionen sind standardisierte Börsenkontrakte.
  • Optionsscheine sind von Banken konstruierte Produkte.

Beide reagieren auf Kursbewegungen – aber sie sind nicht identisch. Wer Trading ernsthaft betreibt, sollte die Unterschiede kennen. Denn Verständnis ist die Grundlage jeder Strategie.

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