Options-Glossar
Über 45 wichtige Begriffe des Optionshandels einfach und verständlich erklärt. Von Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Konzepten.
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Optionen einfach erklärt - Der komplette Guide
Der ultimative Einstieg in den Optionshandel: Alles was Sie wissen müssen, um zu starten

Call und Put Optionen verstehen
Lernen Sie den Unterschied zwischen Calls und Puts und wann Sie welche verwenden

Optionshandel: So funktioniert es wirklich
Praktische Beispiele und Strategien für den erfolgreichen Optionshandel
Schnelle Trading-Tipps
Kurze, prägnante Tipps für erfolgreiches Options-Trading
Tipp #1: Volatilität
Verkaufe Optionen bei hoher IV, kaufe bei niedriger IV für bessere Gewinnchancen.
Tipp #2: Zeitverfall
Theta arbeitet für dich als Optionsverkäufer. Nutze 30-45 Tage bis Verfall.
Tipp #3: Delta-Neutral
Iron Condors mit Delta nahe 0 profitieren von Seitwärtsmärkten.
Tipp #4: Risikomanagement
Riskiere nie mehr als 2-5% deines Kapitals pro Trade. Immer!
Vollständiges Glossar
Call-Option
GrundlagenEine Call-Option gibt dem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht), den Basiswert zum Strike-Preis zu kaufen. Käufer profitieren von steigenden Kursen.
Put-Option
GrundlagenEine Put-Option gibt dem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht), den Basiswert zum Strike-Preis zu verkaufen. Käufer profitieren von fallenden Kursen.
Strike-Preis (Ausübungspreis)
GrundlagenDer vorab festgelegte Preis, zu dem der Basiswert bei Ausübung der Option gekauft oder verkauft werden kann.
Verfallsdatum (Expiration Date)
GrundlagenDas Datum, bis zu dem die Option ausgeübt werden kann. Nach diesem Datum verfällt die Option wertlos, wenn sie nicht ausgeübt wurde.
Optionskontrakt
GrundlagenEin standardisierter Vertrag, der typischerweise 100 Aktien des Basiswerts umfasst. Ein Kontrakt gibt dem Käufer spezifische Rechte.
Basiswert (Underlying)
GrundlagenDas Wertpapier, auf das sich die Option bezieht. Dies kann eine Aktie, ein Index, ein ETF oder andere Finanzinstrumente sein.
Long/Short Position
GrundlagenLong bedeutet Kauf (bullish), Short bedeutet Verkauf (bearish). Bei Optionen: Long = Käufer, Short = Verkäufer.
At-the-Money (ATM)
OptionswerteEine Option, deren Strike-Preis dem aktuellen Kurs des Basiswerts entspricht oder sehr nahe daran liegt.
In-the-Money (ITM)
OptionswerteEine Option mit innerem Wert. Bei Calls: Aktienkurs > Strike. Bei Puts: Aktienkurs < Strike. Hat sofortigen Ausübungswert.
Out-of-the-Money (OTM)
OptionswerteEine Option ohne inneren Wert. Bei Calls: Aktienkurs < Strike. Bei Puts: Aktienkurs > Strike. Besteht nur aus Zeitwert.
Innerer Wert (Intrinsic Value)
OptionswerteDer Wert, den die Option hätte, wenn sie sofort ausgeübt würde. Bei OTM-Optionen ist dieser Wert null.
Zeitwert (Extrinsic Value)
OptionswerteDer Teil der Optionsprämie, der über den inneren Wert hinausgeht. Repräsentiert die Chance auf zukünftige Wertsteigerung.
Delta
GriechenGibt an, wie stark sich der Optionspreis ändert, wenn sich der Basiswert um 1 € bewegt. Werte zwischen 0 und 1 (Calls) bzw. 0 und -1 (Puts).
Gamma
GriechenÄnderungsrate des Deltas. Zeigt, wie schnell sich das Delta bei Kursänderungen des Basiswerts verändert. Wichtig für Risikomanagement.
Theta (Zeitwertverfall)
GriechenKennzahl für den täglichen Wertverlust einer Option durch Zeitablauf. Negativ für Käufer, positiv für Verkäufer. Beschleunigt sich bei Annäherung an Verfall.
Vega
GriechenSensitivität des Optionspreises gegenüber Änderungen der impliziten Volatilität. Höher bei ATM-Optionen und längeren Laufzeiten.
Rho
GriechenMisst die Sensitivität des Optionspreises gegenüber Änderungen des risikofreien Zinssatzes. Meist weniger wichtig als andere Greeks.
Implizite Volatilität (IV)
FortgeschrittenDie vom Markt erwartete zukünftige Schwankung des Basiswerts, abgeleitet aus dem Optionspreis. Höhere IV = teurere Optionen.
Historische Volatilität (HV)
FortgeschrittenDie tatsächliche Schwankungsbreite des Basiswerts in der Vergangenheit. Wird oft mit IV verglichen.
Open Interest
FortgeschrittenDie Gesamtzahl offener (nicht geschlossener) Optionskontrakte. Zeigt Liquidität und Interesse an einem Strike.
Volumen (Volume)
FortgeschrittenDie Anzahl der Optionskontrakte, die an einem Tag gehandelt wurden. Höheres Volumen bedeutet bessere Liquidität.
Bid/Ask (Geld/Brief)
FortgeschrittenBid = Höchster Preis, den ein Käufer zahlen will. Ask = Niedrigster Preis, den ein Verkäufer akzeptiert. Die Differenz ist der Spread.
Spread (Geld-Brief-Spanne)
FortgeschrittenDie Differenz zwischen Bid und Ask. Niedrigere Spreads bedeuten bessere Liquidität und geringere Handelskosten.
Liquidität
FortgeschrittenWie einfach eine Option gekauft oder verkauft werden kann, ohne den Preis stark zu beeinflussen. Wichtig für schnelles Ein- und Aussteigen.
Zuteilung (Assignment)
Trading-AktionenDer Prozess, bei dem ein Optionsverkäufer verpflichtet wird, seine Verpflichtung zu erfüllen (Kauf oder Verkauf des Basiswerts).
Ausübung (Exercise)
Trading-AktionenDer Akt des Käufers, sein Recht aus der Option wahrzunehmen und den Basiswert zum Strike-Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).
Rollen (Roll)
Trading-AktionenDas Schließen einer Optionsposition und gleichzeitiges Eröffnen einer neuen mit anderem Strike oder Verfallsdatum.
Schließen (Close Position)
Trading-AktionenDas Beenden einer Optionsposition durch ein Gegengeschäft, bevor die Option verfällt oder ausgeübt wird.
Buy to Open (BTO)
Trading-AktionenOrder zum Kauf einer Option, um eine neue Long-Position zu eröffnen. Sie kaufen eine Call- oder Put-Option.
Sell to Open (STO)
Trading-AktionenOrder zum Verkauf einer Option, um eine neue Short-Position zu eröffnen. Sie schreiben (verkaufen) eine Option.
Buy to Close (BTC)
Trading-AktionenOrder zum Kauf einer Option, um eine bestehende Short-Position zu schließen. Beendet Ihre Verkaufsverpflichtung.
Sell to Close (STC)
Trading-AktionenOrder zum Verkauf einer Option, um eine bestehende Long-Position zu schließen. Realisiert Gewinn oder Verlust.
Covered Call
StrategienSie besitzen 100 Aktien und verkaufen eine Call-Option darauf. Generiert Einnahmen durch Prämie bei neutraler bis leicht bullisher Markterwartung.
Protective Put (Absicherung)
StrategienSie besitzen Aktien und kaufen eine Put-Option als Versicherung gegen fallende Kurse. Begrenzt Verlustrisiko.
Iron Condor
StrategienKombination aus Bull Put Spread und Bear Call Spread. Profitabel bei geringer Volatilität und seitwärts tendierenden Märkten.
Bull Spread (Bullish Spread)
StrategienKauf einer Call-Option mit niedrigerem Strike und Verkauf einer Call-Option mit höherem Strike. Begrenzte Gewinnchance bei steigenden Kursen.
Bear Spread (Bearish Spread)
StrategienKauf einer Put-Option mit höherem Strike und Verkauf einer Put-Option mit niedrigerem Strike. Begrenzte Gewinnchance bei fallenden Kursen.
Straddle (Grätsche)
StrategienGleichzeitiger Kauf einer Call- und Put-Option mit gleichem Strike und Verfallsdatum. Profitiert von starken Kursbewegungen in beide Richtungen.
Strangle (Würgegriff)
StrategienKauf einer OTM-Call- und OTM-Put-Option mit gleichem Verfallsdatum. Günstiger als Straddle, benötigt größere Kursbewegung.
Butterfly (Schmetterling)
StrategienKombination aus Bull und Bear Spread. Drei Strikes: Kaufe außen, verkaufe doppelt in der Mitte. Profitiert von geringer Bewegung.
Calendar Spread (Zeitspread)
StrategienVerkauf einer kurzfristigen und Kauf einer langfristigen Option mit gleichem Strike. Profitiert vom unterschiedlichen Zeitverfall.
Maximaler Gewinn
RisikomanagementDer höchste mögliche Gewinn, der mit einer Optionsstrategie erzielt werden kann. Bei vielen Strategien ist dies begrenzt.
Maximaler Verlust
RisikomanagementDer größte mögliche Verlust einer Strategie. Bei einigen Strategien (z.B. naked Calls) kann dies theoretisch unbegrenzt sein.
Break-Even-Punkt
RisikomanagementDer Kurswert des Basiswerts, bei dem die Optionsstrategie weder Gewinn noch Verlust macht. Kritischer Referenzpunkt.
Margin (Sicherheitsleistung)
RisikomanagementDer Geldbetrag, den Sie als Sicherheit hinterlegen müssen, um bestimmte Optionsstrategien (besonders Short-Positionen) zu handeln.
Naked Option (Ungedeckte Option)
RisikomanagementVerkauf einer Option ohne den zugrunde liegenden Basiswert zu besitzen. Hohes Risiko, da theoretisch unbegrenzte Verluste möglich sind.
CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission)
RegulierungsbehördenDie zypriotische Finanzaufsichtsbehörde, die Finanzdienstleistungsunternehmen in Zypern reguliert. Gilt als EU-Regulierung und erlaubt Unternehmen, Dienstleistungen in der gesamten EU anzubieten.
SEC (Securities and Exchange Commission)
RegulierungsbehördenDie US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde, die für die Regulierung der Wertpapiermärkte in den USA verantwortlich ist. Eine der wichtigsten Finanzaufsichtsbehörden weltweit.
FCA (Financial Conduct Authority)
RegulierungsbehördenDie britische Finanzaufsichtsbehörde, die Finanzdienstleistungsunternehmen in Großbritannien reguliert. Bekannt für strenge Verbraucherschutzstandards.
AFM (Autoriteit Financiële Markten)
RegulierungsbehördenDie niederländische Finanzmarktaufsicht, zuständig für die Regulierung von Finanzinstituten und den Schutz von Verbrauchern in den Niederlanden.
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