ETF-WISSEN

500 € monatlich mit ETFs?

Covered-Call-ETF oder Entnahmeplan

Vergleiche die Auszahlung und was im Depot bleibt

Wege vergleichenRechenbeispiel · keine zugesagte Auszahlung
BEISPIELAuszahlung500 €im Monat
Kapital im Depot
Auszahlung ≠ RenditeOriginales BeInOptions Call-Maskottchen mit zwei offenen Händen

Drei Wege zu Auszahlungen

DIE IDEE IN 5 SEKUNDEN

Auszahlung ist nicht gleich Gewinn

Eine Auszahlung zeigt, wie viel Geld auf deinem Konto ankommt. Ob dein Vermögen gewachsen ist, erkennst du erst zusammen mit dem verbleibenden Depotwert.

Depotwert+ausgezahltes Geld=Gesamtwert
Hohe Ausschüttungen allein machen einen ETF nicht automatisch besser
Inhalt

Drei Wege im direkten Vergleich

Dividenden-ETFCovered-Call-ETFETF mit Entnahmeplan
Woher kommt das Geld?Dividenden der UnternehmenDividenden und OptionsstrategieVerkauf eines Teils deiner Anteile
Was verändert sich?Ausschüttungen können schwankenKurspotenzial kann begrenzt seinDie Zahl deiner Anteile sinkt
Was bleibt wichtig?Kursrisiko und GesamtrenditeKursrisiko und GesamtrenditeKursrisiko und Gesamtrendite
SELBST VERGLEICHEN

Was bleibt von 100.000 €?

Startkapital100.000 €
Auszahlungsziel6.000 € pro Jahr
Angenommene Gesamtrendite vor Auszahlung

Dividenden-ETF

Ausschüttung3.000 €
Zusätzlich verkaufen3.000 €
Kapital danach100.000 €

Covered-Call-ETF

Ausschüttung8.000 €
Reinvestieren2.000 €
Kapital danach100.000 €

ETF mit Entnahmeplan

Auszahlung durch Verkauf6.000 €
Kapital danach100.000 €
Bei gleicher Gesamtrendite entscheidet die Auszahlung allein nicht über deinen Gewinn

Vereinfachtes Jahresmodell · vor Steuern und Kosten · keine Prognose

Annahmen und Rechenweg

Startkapital 100.000 €, Nettoentnahme 6.000 € am Jahresende. Die 500 € pro Monat sind nur ein Jahresdurchschnitt; monatliche Zahlungen werden nicht simuliert. Die Ausschüttungen von 3.000 € und 8.000 € sind frei gewählte Beispiele, keine Produktprognosen. Für alle drei Wege gilt dieselbe angenommene Gesamtrendite. Vor Steuern, Transaktionskosten und Inflation. Ausschüttungen sind nicht garantiert.

Depotwert vor Entnahme = 100.000 € × (1 + Gesamtrendite). Kapital danach = Depotwert vor Entnahme − 6.000 €. Kapital danach + 6.000 € Auszahlung = Depotwert vor Entnahme.

Dividenden-ETF

Depot nach Ausschüttung103.000 €
Netto entnommen6.000 €

Covered-Call-ETF

Depot nach Ausschüttung98.000 €
Netto entnommen6.000 €

ETF mit Entnahmeplan

Depot vor Verkauf106.000 €
Netto entnommen6.000 €

Bei allen Wegen können fallende Märkte den Depotwert verringern. Vergleiche Ausschüttungsrhythmus, Kosten und Währungsrisiken im konkreten Produkt.

Die steuerliche Einordnung hängt vom konkreten Fonds und deiner Situation ab. Aus der Bezeichnung „Covered-Call-ETF“ allein lässt sich keine pauschale Teilfreistellung ableiten.

Was macht ein Covered-Call-ETF?

Ein Covered-Call-ETF verbindet Aktienmarkt-Exposure mit einer Optionsstrategie. Optionsprämien können Ausschüttungen unterstützen. Dafür kann die Teilnahme an stark steigenden Kursen begrenzt sein.

Einige Fonds setzen die Strategie synthetisch oder über einen Index um, statt auf jede gehaltene Aktie direkt Calls zu verkaufen.

Aktienmarkt
Optionsstrategie
Mögliche Auszahlung

Was der Ansatz bieten kann

  • Zusätzlicher potenzieller Zahlungsstrom
  • Teilweiser Puffer durch Optionsprämien

Was du mitdenken solltest

  • Begrenzte Teilnahme an stark steigenden Kursen
  • Kursverluste bleiben möglich

Darauf kommt es in Deutschland an

UCITS und Anteilsklasse

Prüfe Produkt, ISIN, ausschüttende oder thesaurierende Anteilsklasse und offizielle Fondsdokumente

Währung

Handel in Euro beseitigt ein mögliches Fremdwährungsrisiko der Anlagen nicht automatisch

Kosten

Vergleiche laufende Fondskosten, Handelskosten und weitere im Produkt ausgewiesene Kosten

Steuern

500 € brutto sind nicht 500 € netto. Die Besteuerung hängt von Person, Fondsart, Vorgang und geltendem Recht ab

Covered-Call-Strategie verstehenWie Optionsprämien, Kurschancen und Risiken zusammenhängenZur Strategie →

So vergleichst du zwei ETFs sinnvoll

  • Gleicher Zeitraum und gleiche Währung
  • Auszahlungen und verbleibenden Depotwert zusammen betrachten
  • Kosten und Risiken berücksichtigen
  • Historische Ergebnisse nicht als Zusage verstehen

Entscheidend ist, ob der Ansatz zu deinem Ziel passt – und welche Entwicklung dein Gesamtvermögen nimmt

Häufige Fragen

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