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markets6. August 20262 Min. Lesezeit

US-Jobs Report um 12:30 Uhr: 87.500 Jobs erwartet

Wenn die Jobs-Zahl unter 80.000 liegt, drohen Tech-Aktien ein Minus. Liegt sie über 90.000, geht die Rally weiter — Milliarden Dollar hängen an dieser einen Zahl.

Daniel Berg
Daniel Berg·Chefredakteur

Heute um 12:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht das US-Arbeitsministerium die Nonfarm Payrolls — die wichtigste Arbeitsmarktzahl der Welt. Analysten erwarten 87.500 neue Jobs im Juli.

Warum diese Zahl heute alles entscheidet

Die Jobs-Zahl zeigt, ob die US-Wirtschaft noch wächst oder bereits abbremst. Im Juni wurden nur 57.000 Jobs geschaffen — der schwächste Monat seit vier Monaten. Wenn heute wieder eine niedrige Zahl kommt (unter 80.000), denken Anleger: Die Wirtschaft schwächelt. Tech-Aktien sind zu teuer. Dann verkaufen sie.

Kommt aber eine starke Zahl (über 90.000), atmen alle auf: Die Wirtschaft läuft noch. Tech-Aktien können weiter steigen.

Heute Morgen sind die Märkte nervös. Asien hat sich gestern erholt — Nikkei +3%, Korea +3,4%. Europa startet vorsichtig im Plus. Aber alle warten auf 12:30 Uhr.

Was das für dein Geld bedeutet

Hast du ETFs auf den S&P 500 oder den DAX? Dann interessiert dich diese Zahl direkt. Eine schwache Jobs-Zahl drückt beide Indizes nach unten, weil Anleger Angst vor einer Rezession bekommen. Eine starke Zahl schiebt sie nach oben.

Viele Profi-Investoren haben in den letzten Wochen bereits aus Tech-Aktien in defensivere Sektoren (Banken, Rohstoffe) umgeschichtet — genau wegen dieser Unsicherheit. Sie wollen nicht erwischt werden, wenn die Zahlen schlecht sind.

Wie Profis heute reagieren

Hedgefonds haben in den letzten Tagen massiv Absicherungen gekauft — das sieht man an der Put/Call-Ratio, die über 1,2 liegt. Das heißt: Sie wetten auf Kursrückgänge, falls die Jobs-Zahl enttäuscht.

Gleichzeitig gibt es Anleger, die auf eine Überraschung setzen: Wenn die Zahl über 90.000 liegt, könnten Tech-Aktien wie Palantir, NVIDIA oder AMD sofort mehrere Prozent steigen.

First Steps für Anfänger

Wenn du gerade erst anfängst, dich mit der Börse zu beschäftigen: Der Jobs-Report ist die Zahl, die alle Profi-Trader kennen. Sie erscheint immer am ersten Freitag des Monats um 12:30 Uhr deutscher Zeit. Du kannst in Echtzeit sehen, wie die Märkte reagieren — innerhalb von Sekunden.

Meine Empfehlung: Schau dir heute an, was passiert. Aber verkauf nicht in Panik, wenn die Börse kurz runtergehen sollte. Langfristig bauen sich Vermögen über Jahre auf, nicht über einzelne Tage.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für künftige Ergebnisse.

Quellen

BeInOptions Research

Häufig gestellte Fragen

Was sind Nonfarm Payrolls?

Die Nonfarm Payrolls zeigen, wie viele neue Jobs in den USA im letzten Monat geschaffen wurden — außerhalb der Landwirtschaft. Heute werden 87.500 neue Jobs erwartet. Im Juni waren es nur 57.000, der schwächste Monat seit vier Monaten.

Warum reagieren Börsen so stark auf diese Zahl?

Weil sie zeigt, ob die US-Wirtschaft noch wächst oder bereits schwächelt. Eine schwache Zahl (unter 80.000) bedeutet: Rezessionsangst. Tech-Aktien fallen. Eine starke Zahl (über 90.000) bedeutet: Wirtschaft stabil. Aktien steigen.

Was passiert um 12:30 Uhr heute?

Um 12:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht das US-Arbeitsministerium die Juli-Zahlen. Innerhalb von Sekunden reagieren die Märkte. Hedgefonds haben bereits Absicherungen im Wert von Milliarden Dollar gekauft, falls die Zahl enttäuscht.

Wichtige Options-Begriffe

Kurze Auffrischung der Begriffe, die in Options-Meldungen wie dieser immer wieder auftauchen.

Implizite Volatilität (IV)
Die vom Markt erwartete Schwankungsbreite. Steigende IV verteuert Optionen, fallende IV verbilligt sie. IV-Guide
Die Greeks
Delta, Gamma, Theta und Vega messen, wie eine Option auf Kurs, Zeit und Volatilität reagiert. Greeks erklärt
Open Interest
Die Zahl der offenen Kontrakte. Hohes Open Interest an einem Strike markiert eine wichtige Preismarke. Optionskette lesen
Prämie
Der Preis einer Option. Verkäufer vereinnahmen sie, Käufer zahlen sie für das Recht zu handeln. Grundlagen
Ausübung & Zuteilung
Was am Verfallstag geschieht, wenn eine Option im Geld liegt und tatsächlich abgerechnet wird. Mehr dazu
Definiertes Risiko
Strategien wie Spreads, bei denen der maximale Verlust von Anfang an feststeht. Strategien

Optionshandel & News – kurz erklärt

Wie beeinflussen Nachrichten wie diese den Optionspreis?

Nachrichten wirken vor allem über die erwartete Schwankungsbreite: Steigt die Unsicherheit, steigt meist die implizite Volatilität und damit die Prämie – oft unabhängig von der Kursrichtung.

Muss ich auf eine Kursrichtung wetten, um zu profitieren?

Nein. Strategien mit definiertem Risiko wie der Iron Condor oder ein Covered Call setzen eher auf Volatilität und Zeitwert als auf eine exakte Richtung.

Ich bin Einsteiger – wo fange ich an?

Beginnen Sie mit unserem Anfänger-Leitfaden und dem Glossar, bevor Sie reales Kapital einsetzen.

Daniel Berg

Chefredakteur

Options-Aufklärer

20++ Jahre

Daniel Berg ist ein ganz normaler Typ aus einer mittelgroßen deutschen Stadt. Über zwanzig Jahre hat er im Vertrieb eines Maschinenbau-Mittelständlers gearbeitet – Finanzen waren nie sein Beruf, sondern seine teure Lehre. Im Jahr 2000 steckte er sein erstes Erspartes in die "Volksaktie" T-Aktie, kaufte bei fast hundert Euro und sah sie bis auf acht Euro fallen. Am Neuen Markt verbrannte er danach nochmal Geld. Erst mit Mitte dreißig fing er ruhig und langweilig an – breiter ETF, Geduld, keine heißen Tipps. Bei BeInOptions gibt Daniel genau diese Lektion weiter: keine Wunderrenditen, sondern verständliche Aufklärung über Optionen, Risiko und langfristiges Investieren. "Ich verkaufe keine Träume. Ich erkläre die Werkzeuge – und die Fehler, die ich selbst gemacht habe."

Expertise:Long-Term InvestingOptions EducationRisk AwarenessETF PortfoliosBehavioral Finance
Verifizierter Experte
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