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markets25. August 20263 Min. Lesezeit

ams-OSRAM explodiert +136%: Diese deutsche Aktie schlägt NVIDIA

Während alle auf NVIDIA starren, hat eine unbekannte deutsche Aktie still und leise +136% gemacht — und baut die Technologie für die nächste Generation von AR-Brillen.

Sofia
Sofia·Krypto- & Makro-Analystin

Die versteckte Tech-Story Europas

NIVIDIA kennt jeder. Aber ams-OSRAM? Kaum jemand. Dabei hat die österreichisch-deutsche Aktie 2026 ein Kursplus von +136,2% hingelegt — und ist damit einer der besten Tech-Performer Europas. Wer am 1. Januar 10.000 Euro investiert hätte, würde heute auf über 23.600 Euro sitzen.

Die Story dahinter: ams-OSRAM baut microLED-Displays für Augmented-Reality-Brillen. Also die Technologie, die in Zukunft in deinen Smart-Glasses stecken könnte. Meta, Apple, alle arbeiten daran — und ams-OSRAM sitzt in der Lieferkette.

Was ist passiert?

Im zweiten Quartal 2026 hat das Unternehmen 805 Millionen Euro Umsatz gemacht — am oberen Ende der eigenen Prognose. Die große Nachricht: Die microLED-Technologie für AR-Brillen hat wichtige Entwicklungs-Meilensteine erreicht und bewegt sich Schritt für Schritt in Richtung Massenfertigung.

Dazu hat ams-OSRAM einen Teil seines Geschäfts (die nicht-optischen Sensoren) für 570 Millionen Euro an Infineon verkauft. Das Geld stärkt die Bilanz — und gibt dem Unternehmen Luft, sich auf die Zukunftstechnologie zu fokussieren.

Warum niemand darüber redet

Weil ams-OSRAM kein Glamour-Name ist. Kein Tesla, kein Apple, kein NVIDIA. Es ist ein Zulieferer — einer der arbeitet, während andere im Rampenlicht stehen. Aber genau solche Firmen machen oft die größten Kurssprünge, weil der Markt sie erst spät entdeckt.

Die Aktie war 2025 bei rund 7 Euro. Heute steht sie bei über 17 Euro. Das ist mehr als eine Verdopplung in acht Monaten.

Was das für dich bedeutet

Wenn du glaubst, dass AR-Brillen die nächste große Tech-Welle werden (wie es Apple mit der Vision Pro andeutet, und Meta mit seinen Ray-Ban-Brillen), dann ist ams-OSRAM ein Stück dieser Zukunft. Keine Empfehlung — aber eine Beobachtung: Die großen Namen sind teuer. Die Zulieferer oft nicht.

Wie Profis darauf reagieren

Analysten von UBS haben das Kursziel von 13,40 auf 20 Schweizer Franken angehoben. Kepler Cheuvreux hat die Aktie von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft. Die Begründung: Das operative Geschäft ist besser als erwartet, die Bewertung wieder vernünftig, und die Turnaround-Story wirkt glaubwürdig.

Hedgefonds und institutionelle Investoren haben die Aktie im zweiten Quartal 2026 massiv zugekauft — nachdem sie 2025 noch abgestraft wurde.

First Steps für Anfänger

Wenn dich solche versteckten Tech-Stories interessieren: Schau dir an, wer die Zulieferer der großen Namen sind. Apple baut das iPhone — aber wer liefert die Chips, die Displays, die Sensoren? Oft sind das europäische oder asiatische Firmen, die vom Radar fliegen, aber solide Geschäfte machen.

Beispiel: ASML baut die Maschinen, ohne die NVIDIA keine Chips produzieren könnte. ams-OSRAM baut die Displays, ohne die Meta keine AR-Brille bauen kann. Das nennt man "Pick-and-Shovel"-Strategie — nicht nach Gold graben, sondern die Schaufeln verkaufen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für künftige Ergebnisse.

Quellen

BeInOptions Research

Häufig gestellte Fragen

Warum ist ams-OSRAM 2026 um +136% gestiegen?

Das Unternehmen hat wichtige Meilensteine bei der microLED-Technologie für AR-Brillen erreicht und seinen Umsatz im Q2 auf 805 Millionen Euro gesteigert. Dazu kam der Verkauf einer Sparte an Infineon für 570 Millionen Euro, was die Bilanz stärkt.

Was macht ams-OSRAM genau?

ams-OSRAM entwickelt und produziert optische Sensoren, LEDs und microLED-Displays — vor allem für Augmented-Reality-Brillen, Smartphones und Autos. Die Firma ist ein Zulieferer für Tech-Giganten wie Meta und Apple.

Ist die Aktie jetzt zu teuer?

Analysten sehen weiteres Potenzial: UBS hat das Kursziel auf 20 Schweizer Franken angehoben, die Aktie steht aktuell bei rund 17,50 CHF. Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei 0,56 — deutlich günstiger als viele US-Tech-Aktien.

Welche Risiken gibt es?

Das Unternehmen ist noch nicht profitabel (negatives EPS), die AR-Brille-Nachfrage ist unsicher, und die Abhängigkeit von wenigen Großkunden (Meta, Apple) ist hoch. Zudem ist die Aktie volatil — nach +136% kann auch eine Korrektur kommen.

Wer sind die Konkurrenten?

Im microLED-Bereich konkurrieren Firmen wie Jade Bird Display (China), Plessey (UK) und Mikro Mesa (Taiwan). Im Sensorbereich sind es Infineon, STMicroelectronics und ON Semiconductor.

Wichtige Options-Begriffe

Kurze Auffrischung der Begriffe, die in Options-Meldungen wie dieser immer wieder auftauchen.

Implizite Volatilität (IV)
Die vom Markt erwartete Schwankungsbreite. Steigende IV verteuert Optionen, fallende IV verbilligt sie. IV-Guide
Die Greeks
Delta, Gamma, Theta und Vega messen, wie eine Option auf Kurs, Zeit und Volatilität reagiert. Greeks erklärt
Open Interest
Die Zahl der offenen Kontrakte. Hohes Open Interest an einem Strike markiert eine wichtige Preismarke. Optionskette lesen
Prämie
Der Preis einer Option. Verkäufer vereinnahmen sie, Käufer zahlen sie für das Recht zu handeln. Grundlagen
Ausübung & Zuteilung
Was am Verfallstag geschieht, wenn eine Option im Geld liegt und tatsächlich abgerechnet wird. Mehr dazu
Definiertes Risiko
Strategien wie Spreads, bei denen der maximale Verlust von Anfang an feststeht. Strategien

Optionshandel & News – kurz erklärt

Wie beeinflussen Nachrichten wie diese den Optionspreis?

Nachrichten wirken vor allem über die erwartete Schwankungsbreite: Steigt die Unsicherheit, steigt meist die implizite Volatilität und damit die Prämie – oft unabhängig von der Kursrichtung.

Muss ich auf eine Kursrichtung wetten, um zu profitieren?

Nein. Strategien mit definiertem Risiko wie der Iron Condor oder ein Covered Call setzen eher auf Volatilität und Zeitwert als auf eine exakte Richtung.

Ich bin Einsteiger – wo fange ich an?

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Sofia

Autor

Sofia

Krypto- & Makro-Analystin

Krypto & Makro

Ex-tech analyst+ Jahre

Sofia, 25, ist in Berlin zu Hause und hat Ende 2024 die Tech-Welt verlassen, um eine Content-Marke aufzubauen, die erklärt, was in Krypto und Makro wirklich passiert. Ihr Ansatz ist bewusst kein Nachrichten-Ticker: Sie ist die kluge Freundin beim Brunch, die gerade etwas Interessantes verstanden hat und es dir sofort erzählen muss – nicht die Analystin, die eine Reuters-Schlagzeile vorliest. Wenn ein Text nach Bloomberg-Anchor klingt, schreibt sie ihn neu. Bei BeInOptions bringt Sofia diese Perspektive in Krypto-, Makro- und Marktthemen ein: verständlich, ehrlich und ohne den Jargon, an dem die meisten hängenbleiben.

Expertise:CryptoMacroDeFiStablecoinsMarket Narratives
Verifizierter Experte
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