Einstieg und Gebühren: Der auffälligste Unterschied ist die Einstiegshürde. Saxo verlangt keine Mindesteinlage (0 €) und handelt Aktien ab 1 USD; Optionspreise nach Markt, Kontostufe und Wohnsitz sowie Forex ab 0,4 Pip (Classic) bzw. 0,2 Pip (VIP). Swissquote verlangt eine Mindesteinlage von 1.000 CHF, berechnet Aktien ab 5 CHF und Forex-Spreads ab 1,3 Pip im Standard-Konto (0,6 Pip Premium); hinzu kommt eine Depotgebühr von 80 CHF pro Quartal auf Wertpapierdepots. Für kostenbewusste Anleger ist Saxo damit die günstigere Basis.
Produkte und Plattformen: Saxo bietet mit über 72.000 Instrumenten – Aktien, Optionen, Futures, Forex, ETFs, Anleihen, CFDs, Rohstoffe und Investmentfonds – eine der breitesten Produktpaletten am Markt und umfangreichen Optionshandel an globalen Börsen über SaxoTraderGO und SaxoTraderPRO. Swissquote deckt Aktien, ETFs, Forex, Optionen, Futures, Anleihen, Fonds und Kryptowährungen ab; Optionen laufen über die eTrading-Plattform, zusätzlich stehen MT4 und MT5 bereit. Krypto ist bei Swissquote handelbar, in den Saxo-Instrumenten nicht gelistet.
Profil und Fazit: Saxo (Bewertung 4,5/5, gegründet 1992 in Kopenhagen) ist durch Finanstilsynet beaufsichtigt (Saxo Bank A/S, Dänemark) und positioniert sich als Premium-Investmentbank mit exzellentem Research. Swissquote (4,4/5, gegründet 1996 in Gland) ist FINMA-reguliert und punktet mit Schweizer Banklizenz, hoher Einlagensicherheit und integriertem Kryptohandel. Wer maximale Produktbreite, günstige Konditionen und starken Optionshandel ohne Mindesteinlage sucht, wählt Saxo; wer Schweizer Bankensicherheit und Krypto in einer Vollbank bündeln möchte, ist bei Swissquote richtig.